Sternwarte Hanstorf
Standort
Breitengrad: 54°02"31' nördliche Breite
Längengrad: 11°57"05' östliche Länge - Blick Richtung SW >>>
Der Schutzbau
Schutzbau mit
Schiebedach
Eröffnung Mai 2002

Schutzbau - Geteiltes Schiebedach
So macht Beobachten Freude! Die eigene kleine Sternwarte bringt allerhand Vorteile. Das Teleskop ist fest montiert, nur das Dach aufschieben und die Beobachtung kann beginnen. Die Dunkeladaption der Augen wird von plötzlich anspringenden Hoflampen nicht mehr beeinträchtigt. Eine dicke Betonsäule sorgt für eine schwingungsarme Aufstellung und ermöglicht so auch Langzeitaufnahmen. Und nicht zuletzt können durch die vorhandene Infrastruktur auch umfangreiche technische Aufbauten (Computer, Kamera u.a.m.) ständig benutzt werden.

Schutzbau - Dach geöffnet
Auf dieser Seite werde ich über den Bau, die technischen Details, die Ausstattung und meine praktische Erfahrung beim Betrieb der Sternwarte berichten.
Die Technik
Das LXD 500B 8" SC-Reflektorteleskop von MEADE

Teleskop auf der
Betonsäule
Das Hauptinstrument ist mein 8" Schmidt-Cassegrain Spiegelteleskop. Die Montierung steht auf einer 200mm Betonsäule. Eine Schukosteckdose wurde gleich mit in die Säule eingearbeitet, damit die Stromversorgung der Montierung bei der Beobachtung nicht stört. Zur Beobachtung steht mir außerdem ein Feldstecher 20x60 zur Verfügung. An einer Wand befindet sich ein ausklappbares Tischchen als Unterlage für ein Powerbook. Auf diesem läuft ein Planetarium und die Software für die Webcam. Der Okularkoffer von MEADE, eine Digitalkamera mit Adapter und ein Filtersortiment runden die Beobachtungstechnik ab.
Für Zusatzgeräte sind an den Wänden nocheinmal reichlich Steckdosen vorhanden. Die Beleuchtung bilden zwei Glühlampen, eine weiß die andere rot.
